Angst kocht auch nur mit Wasser

Angst kocht auch nur mit Wasser

Die aktuelle Situation ist ein Fest für Agilität und Kreativität. Allen Belastungen zum Trotz entstehen viele Lösungen. Wenn die Alternativen fehlen, fallen viele Bedenken weg.

In der ersten Phase wurden die Arbeitsroutinen umgestellt, von Arbeiten im Büro zum Homeoffice, eine Videokonferenz jagt die nächste, um auf die aktuelle Situation schnell zu reagieren. Neben Homeoffice gilt für viele auch Homeschooling – Leben auf engem Raum, ohne großen Auslauf. Gestrandet in der Heimquarantäne. Die Belastung ist deshalb hoch. Gleichzeitig steht Angst im Raum – vor den gesundheitlichen Risiken und den wirtschaftlichen. Umso wichtiger ist es, die Belastung und die Sorge der KollgInnen wahrzunehmen und sinnvoll darauf zu reagieren, um den Dämonen zu trotzen. 

Der erste Schritt findet im Team statt, um die Belastung möglichst gut aufzufangen. 

  • Fürsorge im Team
  • gemeinsame Pause
  • Humor
  • Erfolge sehen
  • Austausch unter Kollegen
  • Ängste ernst nehmen, nicht nur beruhigen

Wenn die kollegialen Gespräche im Team nicht mehr reihen, gibt es in vielen Unternehmen Multiplikatoren, die bei psychischen Belastungen und Konflikten Ansprechpartner sind und ein leicht zugängliches Unterstützungsangebot machen. Interne Systeme wie Konfliktlotsen oder Botschafter für psychische Gesundheit sichern die Nachhaltigkeit solcher Angebote. 

Angst ist ein hilfreiches Gefühl, das schützt. Wird sie zu stark, schränkt sie die Handlungsfähigkeit ein. Wie gehen wir mit Situationen um, die wir nicht kontrollieren können? In Belastungs- und Angstsituation verwenden wir die Handlungsweisen, die uns am vertrautesten sind und bei denen wir uns am sichersten führen. Nicht immer das die beste Idee.

Das professionelle Gespräch fängt die Emotionen auf und erarbeitet konkrete Lösungsschritte.

  • Was genau ist belastend?
  • Was davon lässt sich verändern?
  • Was gilt es zu akzeptieren?
  • Wie schlimm ist es wirklich?
  • Was ist der Anspruch?
  • was ist trotzdem möglich? Was ist wesentlich?
  • was kann ich jetzt tun?
  • Was sind die Ressourcen?
  • Was werde ich meinen Enkeln erzählen über diese Zeit?

Der Austausch im Team oder auch den internen Ansprechpartnern reicht Ihnen nicht. Lassen Sie uns reden und vereinbaren Sie einen Termin für ein erstes kostenfreies Orientierungsgespräch mit uns.

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